Spiel ist früh entschieden

U23 gewinnt 6:1.

Der SV Rödinghausen II hat sich keine Blöße gegeben und das letzte Spiel der Fußball-Westfalenliga gegen den bereits abgestiegenen BSV Roxel mit 6:1 (4:1) gewonnen.

Bei Temperaturen um die 30 Grad begann der SVR II druckvoll und erzielte bereits nach vier Minuten das 1:0 durch Bennett Heine. Nur fünf Zeigerumdrehungen später stellten die Gastgeber auf 2:0: Robin Reimer erkämpfte sich den Ball rund 30 Meter vor dem Kasten und schloss selbst zum Torerfolg ab. Roxel zeigte in der Anfangsphase keinerlei Gegenwehr und so stand es nach elf gespielten Minuten bereits 3:0: Vitaliy Kulpa flankte den Ball in die Mitte, wo Justin-Marc Manske trocken abschloss. In der Folge gab der SV Rödinghausen II ein wenig nach und ließ den Gästen Luft zum Atmen.

Bei Rödinghausen II zirkulierte der Ball durch die Defensivreihen, während der BSV sich mühte, keine weiteren Gegentore zuzulassen. Das gelang den Gästen immer besser und so betrieben sie nach 37 Minuten Ergebniskosmetik. Ante Cilic schloss einen Angriff ins untere linke Eck unhaltbar für Torwart Luca Beermann ab - 3:1. Nun schaltete Rödinghausen II wieder einen Gang nach oben und traf prompt zum 4:1. Manske passte den Ball zu Jonas Burke, der den Ball aus der Drehung ins rechte Eck schoss (40.). Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zu einem ,,Sommerkick", so Thomas Kleine, der Cheftrainer Sebastian Block an der Linie vertrat. So fiel erst in der 79. Minute das 5:1. Kapitän Nuri Konak spielte den Ball auf den eingewechselten Nino Wemhöner. Dieser drehte sich einmal und schloss aus 16 Metern erfolgreich ab.

Kurz vor dem Ende gelang Burke dann der Entstand. Der Doppeltorschütze tauchte nach einem Pass von Manske frei vor dem Tor auf und schob den Ball an Gästetorwart Leon Friedrich vorbei ins rechte Eck. Kleine sprach von einem verdienten Sieg und lobte die Einstellung seiner Mannschaft: "Nach dem 3:0 nach gut zehn Minuten war die Moral von Roxel natürlich gebrochen. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, hier sechs Tore zu erzielen." Das Gegentor sei hingegen absolut zu verschmerzen: "In einem Spiel, wo es um nichts mehr geht, bei den hohen Temperaturen und einer komfortabelen Führung kann das passieren", meinte der Coach.

(NW vom 28.5.18)

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